

Sicherung der medizinischen Versorgung im Gilserberger Hochland:
Gemeinsam mit allen Fraktionen wollen wir unterstützend dafür sorgen, dass beim altersbedingten Wechsel in der Arztpraxis keine Lücke entsteht und die medizinische Versorgung im Hochland in der bewährten guten Weise weiter erfolgen kann.


Seit über zwei Jahren ist die Turnhalle der Gemeinde wegen Baufälligkeit im Inneren für Schulsport gesperrt. Die Kinder müssen per Bus teuer nach Jesberg zum Sport gebracht werden. Die SPD-Fraktion hat hier angeregt sich um die Förderung der Sportstätten aus dem Bundesprogramm des Sondervermögens zu bemühen. Parallel dazu sollte das Angebot von Landrat Winfried Becker und dem Schwalm-Eder-Kreis genutzt werden und schnellstens eine Notsanierung mit Teilung der Kosten auf den Weg zu bringen.


Seit die SPD in den letzten zehn Jahren in der Opposition ist, hat sich die finanzielle Lage der Gemeinde katastrophal verschlechtert. Dies liegt nicht nur an sinkenden Einnahmen von außen. Vieles davon sind selbstverschuldete Probleme. Hier müssen Umstrukturierungen der Verwaltungsarbeit und verstärkte interkommunale Zusammenarbeit für mehr Effizienz und für Kostenersparnis für die Bürgerinnen und Bürger sorgen. Ständig die Gebühren und Abgaben für die Menschen im Hochland zu erhöhen kann nicht die einzige Lösung sein.


Erhaltung und Ausbau der Infrastruktur und abbau des Investitionsstaus:
Straßen, öffentliche Gebäude und Anlagen sind teilweise in einem schlimmen Zustand. Hier sollte in Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten eine Prioritätenliste erstellt werden. Diese muss, unter Ausschöpfung aller finanziellen Förderungen kontinuierlich abgearbeitet werden. Monatelanges Nicht-handeln wie bei der defekten Kläranlage in Lischeid (dadurch angefallene Kosten ca. 50.000 Euro) darf nicht mehr vorkommen.Sicherung der medizinischen Versorgung im Gilserberger Hochland:


z.B. bei Durchsetzung der Feldwegesatzung:
In den Feldgemarkungen des Gilserberger Hochlandes sind viele Feldwege illegal umgepflügt und damit der Allgemeinheit gestohlen worden. Dies wird seit Jahren von Ortsbeiräten, aber auch von der SPD-Fraktion gemeldet und ein Rückbau angemahnt. Leider wird seitens der Gemeinde nur auf eine neue, in Zukunft zu erstellende Satzung, verwiesen, eine Verfolgung der konkreten Fälle erfolgt, trotz bestehender Satzung und vielfacher Anmahnungen, nicht.


Auch in scheinbar nebensächlichen Bereichen
Die SPD- Fraktion fordert klima- und umweltfreundlicher Kommunalpolitik, wie z.B. die Installation von Fotovoltaikanlagen auf allen Kläranlagen zur Senkung der teils erheblichen Stromkosten sowie die Planung von Nahwärmeanlagen wie in vielen Nachbargemeinden, zur Entlastung der Menschen im Hochland.
Doch wir gehen auch im Kleinen voran: So hängen wir in diesem Kommunalwahlkampf keine eigenen Plakate der Hochland-SPD auf und ersparen uns damit die Produktion zugunsten der Umwelt. Die ersparten etwa 600 Euro lassen wir lieber zu gleichen Teilen dem Hospiz Kellerwald, der Kita Hochlandstrolche, der Hochlandschule und der Hochlandbücherei zukommen.


Stärkung und Unterstützung der heimischen Wirtschaft und der Gewerbebetriebe
Eine florierende heimische Wirtschaft ist die Grundlage für Arbeitsplätze und Wohlstand in unserer Gemeinde. Die in den letzten Jahren stark angestiegene Gewerbesteuer hat viel Geld in den Gemeindehaushalt gebracht. Die Unterstützung der heimischen Wirtschaft durch weniger Bürokratie und durch maßvolle Besteuerung sowie Unterstützung der Firmen in allen Bereichen sollte für die Gemeinde ein selbstverständliches und wichtiges Ziel sein.


Fortführung der Kinder- und Jugendarbeit in allen Ortsteilen:
Die Jugendarbeit muss zeitnah, notfalls auch von der Gemeinde als Träger, in allen Ortsteilen wieder angeboten werden. Das Kinder- und Jugendparlament ist erneut zu bilden. Ordentliche Spielplätze muss die Gemeinde als Daueraufgabe wahrnehmen und abarbeiten.


Die regelmäßigen Seniorenangebote in den Ortsteilen sollten von der Gemeinde unterstützt und gefördert sowie mit den überörtlichen Angeboten des Kreises etc. verzahnt werden.


Die gemeindeeigenen Räume müssen für die Vereine kostenlos zu benutzen bleiben. Bei der Nachwuchsförderung sollte die Gemeinde gezielt unterstützen.


Feuerwehren kontinuierlich unterstützen
Die Feuerwehren und das „First Responder Team“ tragen in hohem Maße zur Sicherheit der Bevölkerung des Hochlandes bei. Die Ausrüstungen und das Umfeld hier auf dem notwendigen hohen Niveau zu halten, muss eine ständige Aufgabe der Gemeinde bleiben.


Ausbauen und stärken
Die SPD-Fraktion hat schon in der Vergangenheit Vorschläge für ein Bürgerbüro im Rathaus gemacht. Hier könnten Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Ortsbeiräte unbürokratisch ihre Anliegen vorbringen und Hilfe der Verwaltung in Anspruch nehmen.


in den Gemeindegremien
Hier hat es in der vergangenen Legislaturperiode Fortschritte gegeben. Daran möchte die SPD-Fraktion anknüpfen und mit allen Kolleginnen und Kollegen zielorientiert zum Wohl der Gemeinde zusammenarbeiten.


Auch auf der kommunalen Ebene machen sich radikale Ansichten und Handlungen breit. Die SPD steht seit 163 Jahren für Demokratie und eine Politik des Ausgleichs. Hierfür wollen wir mit ganzem Herzen und viel Engagement auch in den nächsten fünf Jahren im Gilserberger Hochland arbeiten.